Therapiehunde-Team-Tomm
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Therapiehunde-Team-Tomm
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24576 Hitzhusen

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Unsere Hunde

Ambra, Nelli und Lina

Lina :

Golden-Retriever-Hündin,

geboren 11/2007; Ausbildung zur Therapie- und Behindertenbegleithündin in 2010

Eigenschaften: apportiert leidenschaftlich gern, ist sehr souverän, geduldig und ausgeglichen, "kuschelt" gern

Ambra :

Tochter von Lina, geboren 10/2010;

Ausbildung zur Therapie- und Behindertenbegleithündin in 2012

Eigenschaften: apportiert sehr gut, macht gerne Suchspiele, ist sehr einfühlsam, hat gutes Einfühlungsvermögen für menschliche Stimmungen, geduldig und lieb

Zertifikate :

Nelli :

geboren 10/2013, Mischling aus dem Tierschutz, mit 10 Wochen zu uns gekommen;

ist von Anfang an bei den Therapie-Einsätzen dabei;

beherrscht kleine Kunststücke, ist ideal geeignet für Menschen mit Angst vor großen Hunden,

mit 5 Kilo Lebendgewicht das "Leichtgewicht" im Therapiehunde-Rudel, daher unser kleiner "Schoßhund"

Nelli hat z.Zt.Welpen!

Was ist ein Besuchshund - was ein

Therapiehund ?

Unsere Golden Retriever Lina und Ambra sind sowohl als Besuchs- als auch als Therapiehunde ausgebildet, denn die Ausbildung zum Therapiehund schließt gleichzeitig die zum Besuchshund mit ein.

Ein Besuchshund ist ein freundlicher, dem Menschen besonders zugetaner, nicht aggressiver Hund, der meist im Familieverband lebt und umfassend sozialisiert wurde. Er kommuniziert gerne mit dem Menschen und genießt seine Zuwendung. Außerdem zeigt er wenig bis kein Besitzverhalten, sodass auch kleine Spiele problemlos durchgeführt werden können.

Der Besuchshund hat eine hohe Reizschwelle gegenüber ungewöhnlichen Begegnungen und Verhaltensweisen. In Stresssituationen bleibt er ruhig und gelassen.

Durch eine spezielle Grundausbildung ist er stets abrufbar, welches sowohl dem Schutz des Klienten als auch dem des Hundes dient.

Zu dem Alltag eines Besuchshundes gehört auch der Umgang mit für ihn "bedrohlich" erscheinenden Gegenständen wie Rollstühlen und Gehhilfen sowie mit lauten Geräuschen oder ungewohnt erscheinenden Bewegungen.

Es besteht eine sehr gute Bindung zwischen Hundeführer und Hund, welche immer als Team zusammenarbeiten. Gemeinsam besucht dieses Team soziale Einrichtungen oder Menschen in ihren Wohnungen.

Voraussetzung  für diese Tätigkeit ist die gemeinsame  Ausbildung zum Besuchshund.

Der Besuch gestaltet sich sehr individuell; es können kleine Spaziergänge, Zimmerbesuche oder kleine Spiele im Stuhlkreis mit mehreren Teilnehmern durchgeführt werden. Es besteht kein Leistungsdruck, allein die Anwesenheit des Hundes zählt.

 

Bereits seit Ende der sechziger Jahre setzte Boris Levinson Hunde gezielt zur Therapie von verhaltensauffälligen Kindern ein, woraufhin sich eine Reihe von Wissenschaftlern und Therapeuten anschloss, die seitdem die Aktivitäten von Besuchs- und Therapiehunden weiterentwickelt haben.

Die Wirkung von Haustieren, insbesondere von Hunden, die den sozialen Strukturen von Menschen sehr ähneln und sich daher dem Menschen außergewöhnlich gut anpassen, ist wissenschaftlich belegt :

  1. Physische Wirkungen auf den Menschen

- Normalisierung des Blutdrucks

- Normalisierung der Plasmacholesterol- und Triglyzeridwerte (dadurch verringete

  Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen)

- Freisetzung von Endorphinen (sogenannte Glückshormone)

- Förderung der Motorik, der Koordination, der Kraftdosierung

- Steigerung der senso-motorischen Wahrnehmung

- Förderung der Tonusnormalisierung

- Förderung des Stressabbaus (verminderte Ausschüttung des Stresshormons Kortisol)

 

      2. Psychologische Wirkung

Der Umgang mit dem Therapiehund

vermittelt dem Menschen das Gefühl, akzeptiert zu werden

- vermittelt das Gefühl von Geborgenheit

- vermittelt das Gefühl von Freude

- Ablenkung von Schmerzen und negativen Gefühlen/Eindrücken

- fördert das Selbstwertgefühl

- fördert die Persönlichkeitsentwicklung

- ermöglicht gesellschaftlich anerkannten Körperkontakt und Zärtlichkeit

 

     3. Soziale Wirkungen des Hundes auf den Menschen

- der Hund fungiert als Kontaktvermittler zwischen den Menschen

- liefert Gesprächsstoff

- fördert das Erlernen von Sozialverhalten und der nonverbalen Kommunikation (z.B. Erlernen der Kommunikationsmethoden, Erlernen von hygienischen Maßnahmen, Erlernen der Berücksichtigung von Bedürfnissen, Erlernen der Akzeptanz von Grenzen und Regeln)

 

Im Unterschied zum Besuchshund durchläuft der Therapiehund eine gesonderte spezielle Ausbildung mit abschließender Prüfung und Zertifikat. Er hat zusätzlich die Aufgabe, unter Aufsicht und Anleitung eines im therapeutischen Beruf tätigen Hundeführers oder eines Therapeuten (z.B.Logopäde, Physiotherapeut, Psychologe, Psychotherapeut) an therapeutischen Prozessen teilzunehmen. Die Krankheitsbilder der Klienten sind dabei sehr variabel (z.B. Depression, Angststörungen, Demenz, körperliche und geistige Behinderungen, ADHS), und die Einsatzmöglichkeiten erstrecken sich auf alle Altersgruppen.

Bei besonderen charakterlichen Voraussetzungen des Hundes ist es sogar möglich, diesen im Bett / bei bettlägerigen Klienten einzusetzen (diese Voraussetzungen erfüllt unsere Hündin Lina).

Der Behindertenbegleithund erlernt in seiner Ausbildung mindestens 3 Aktivitäten, die dem Behinderten den Alltag erleichtern wie z.B. das Öffnen und Schließen von Türen, Schubladen etc., das ZIehen von Gegenständen, Ausziehen von Kleidungsstücken oder das Apportieren von Gegenständen (z.B. Telefon, Schuhe, Keidungsstücke usw.). Er läuft frei neben dem Rollstuhl, hebt Gegenstände vom Boden auf und kann kleine Botengänge erledigen.

 

 

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